Verschiebung der GKR-Wahl am 03.11.2019

Liebe Gemeindeglieder aus der Kirchengemeinde St. Nikolai in Jüterbog,

auf der Sitzung des GKR am 29.10.2019 hat sich eine Situation ergeben, die wir alle so nicht erwartet und sicherlich nicht gewünscht haben. Nachdem alle in der Sitzung anwesenden Personen, die sich für den 03.11.2019 zur Wahl gestellt hatten, erklärt haben, dass sie am 03.11.2019 für eine Wahl nicht zur Verfügung stehen werden, aber in Aussicht stellten, dass zu einem späteren Zeitpunkt diese Bereitschaft durchaus wieder vorhanden sein würde, hat der GKR beschlossen, dass der bestehende Wahlvorschlag somit unheilbar ist. Wir müssen dementsprechend die Wahl am 03.11.2019 leider verschieben. Der Superintendentin und dem Konsistorium ist dieser Beschluss mitgeteilt worden, verbunden mit der Bitte, uns als Kirchengemeinde dabei zu begleiten, eine erneute Wahl in einer möglichst kurzen Frist zu ermöglichen.
Die schon bei uns eingegangenen Wahlbriefe werden entsprechend ungeöffnet vernichtet. Sollten Sie vorgehabt haben, in den nächste Tagen Ihre Briefwahlunterlagen abzugeben, bitten wir Sie, diese ebenfalls zu vernichten.
Sie werden in einer gewissen Frist erneut eine Wahlbenachrichtigung zu einem noch festzusetzenden Wahltermin erhalten. Ebenso werden erneut Kandidat*innen gesucht und ein neuer Wahlvorschlag aufgestellt. Wir gehen derzeit davon aus, dass, bei Einhaltung aller Fristen, in etwa sechs Monaten gewählt werden könnte.
Für die Zwischenzeit werden wir der Superintendentin und dem Kreiskirchenrat vorschlagen, dass der bisherige Gemeindekirchenrat als Bevollmächtigtenausschuss geschäftsführend im Amt bleiben wird. Dies ist nach den Regelungen unserer Landeskirche möglich.
Der Gemeindekirchenrat steht natürlich gern für Anfragen und Anmerkungen zur Verfügung. Manches lässt sich besser im persönlichen Gespräch erklären. Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Über das Gemeindebüro sind sowohl Martina Richter als Vorsitzende als auch Pfarrer Tileman Wiarda gut zu erreichen.
Mit herzlichen Grüßen,
Martina Richter                                             Pfarrer Tileman Wiarda

Gemeindekirchenratswahl 2019 der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Die Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind aufgerufen am 3. November 2019 über die Zusammensetzung des Gemeindekirchenrates (GKR)mitzubestimmen. Der GKR ist das Leitungsorgan der Kirchengemeinde und wird gebildet aus ehrenamtlichen Mitgliedern (den Ältesten) und der Pfarrerin oder dem Pfarrer der Kirchengemeinde und ist für die geistlichen, personellen und finanziellen Belange der Kirchengemeinde verantwortlich.

Kandidatenvorstellung 

Christine Althausen (65), Jüterbog, viele Jahre Mitarbeit in der Kirchengemeinde in ehren- und nebenamtlicher Funktion. Zuletzt im Besuchsdienst angestellt.

Helmut Arndt (65), lebt auf dem Neumarkt. Rentner. Will sich insbesondere für die Belange des Gemeindebereichs Neumarkt und der Jacobikirche einsetzen.

Henrietta Bettin, 55 Jahre jung und arbeite als Köchin in der Kita Langenlipsdorf. Seit 2008 wohne ich in Markendorf und engagiere mich hier in der Kirchengemeinde. Besonders setze ich mich für die Restauration unserer Orgel ein. Es ist mir ein Herzenswunsch, dass diese künftig wieder unsere Gottesdienste begleitet.

Dirk Bürger – Jahrgang 1971 – 48 Jahre, Sachbearbeiter im Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit, Diplomverwaltungswirt. Im Oktober 2013 erstmalig in den GKR gewählt. Die Ältesten im letzten GKR brachten sehr unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen mit, so dass für die meisten Themen und Sachverhalte Kompetenzen im GKR vorhanden waren. Ich konnte viel von meinen Erfahrungen einbringen und sehr viel von den an-deren Ältesten an Erfahrungen mitnehmen. Die Arbeit in den letzten 6 Jahren war sehr zeitintensiv und interessant. Als Synodaler für unsere Kirchengemeinde waren interessante Einblicke in das „Innenleben“ unseres Kirchenkreises Zossen- Fläming zu gewinnen und nicht zuletzt ein Mitgestalten des Funktionierens möglich.

Martina Geske, Finanzkauffrau Mein Anliegen ist es, dass wir als Gemeinde durch lebendige Gottesdienste, Bibelarbeiten und Gesprächskreise Gottes Wort immer besser kennen und verstehen lernen.

Clemens Neumann (47), Justiziar im Bundesrat, verheiratet, vier Kinder. Lebt in Jüterbog. „Seit fast acht Jahren lenke ich im Gemeindekirchenrat die Geschicke der evangelischen Kirche mit. Ich habe über die Jahre mehrere Veranstaltungen in Jüterbog organisiert und moderiert, etwa im April 2016 mit Roland Jahn und Angela Marquard zur Stasi oder Anfang diesen Jahres mit Siegbert Schefke zu 30 Jahren Mauerfall. Ich berate als Vorsitzender des Mietervereins jeden Monat die Mitglieder bei Mietstreitigkeiten. Ich habe ein Jahr im Theater der Werktätigen mitgespielt. Ich bin politisch aktiv.“

Martina Richter (54), Prokuristin im Mineralölhandel, komme aus dem Gemeindebereich Fröhden. Aktuell bin ich GKR-Vorsitzende, kümmere ich mich auch um die Fröhdener Kirche zu allen möglichen Anlässen. Ich verteile das Gemeindeboot in unserem Ort und nehme gelegentlich an Sitzungen des KITA-Ausschusses der evangelischen KITA teil. Aus meiner bislang fast 18-jährigen Mitarbeit in unserem GKR weiß ich, dass es mitunter nicht einfach ist berufliche Selbständigkeit und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Trotzdem möchte ich weiterhin gern Verantwortung in unserer Kirchengemeinde im Allgemeinen und in meinem Gemeindebereich im Speziellen übernehmen. Das Bestehen, Wachsen und Lebendig sein der christlichen Gemeinschaft liegt mir sehr am Herzen. Deshalb möchte ich am Gemeindeleben mitgestalten und dieses zeitgemäß und attraktiv weiterentwickeln.

Frank Peschel, 53 Jahre, Behindertenfahrdienst Johanniter Unfall Hilfe. Ehrenamtliche Küster Aufgaben (St. Nikolai, Liebfrauenkirche)

Christian Schulz,  45 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Töchtern. Ich bin Zimmerer von Beruf.

                                                                       

Gudrun Schulze, verheiratet und wohne in Fröhden einem Ortsteil von Jüterbog. Von Beruf bin ich Dipl. Pharmazie-Ingenieur und arbeite in der Mohren-Apotheke in Jüterbog. Im GKR bin ich seit 12 Jahren tätig und möchte weiterhin die Interessen vertreten, die die Bewohner in unserem Ort haben. Mein Anliegen ist, dass auch die Kirche in Fröhden weiterhin genutzt wird und die Leute hier vor Ort einen Ansprechpartner haben. Durch mein Wirken in der Gemeinde möchte ich dazu beitragen unsere christliche Gemeinschaft zu erweitern.

Raban von Studnitz (48), lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in Jüterbog. Ihm liegt besonders die Rückbesinnung auf historische Werte am Herzen. Möchte sich im GKR vor allen Dingen für einen würdigen Umgang mit den Kriegsgräbern im Gemeindebereich und dem Gedenken an Krieg und Vertreibung einsetzen.

Annegret Thier, 34 Jahre, Erzieherin In meiner Arbeitsstelle, der evangelischen Kita St. Nikolai in Jüterbog erlebe ich täglich, wie wichtig eine glaubensorientierte Arbeit ist. In der Kirchengemeinde fühle ich mich sehr wohl. Deshalb unterstütze ich seit 2018 auch die Kindergottesdienstgruppe. In der Kantorei singe ich sehr gern mit. Musik ist meine große Leidenschaft, aus diesem Grund nehme ich auch an einem Projekt der ENO teil und kann nach einer praktischen Prüfung Gottesdienste an der Orgel begleiten. Ich kandidiere für den Gemeindekirchenrat, weil ich darin eine sinnvolle ehrenamtliche Tätigkeit sehe. Der Bezug zur Kirche spielt seit meiner Kindheit eine große Rolle in meinem Leben. Ich möchte mich für eine lebendige zukunftsfähige Kirche einsetzen und mich besonders um den Nachwuchs in der Gemeinde kümmern. Deshalb bin ich bereit, Verantwortung im GKR zu übernehmen.

Herbstliches Sinfoniekonzert des Berlin-Brandenburgischen Sinfonieorchesters e.V.

26.10.2019 um 17 Uhr in der Kirche St. Nikolai Jüterbog

Der eigenen Tradition folgend konzertiert das Berlin-Brandenburgische Sinfonieorchester im Herbst 2019 wieder in beiden namensgebenden Bundesländern. Der Weg führt sie am 26.10.2019 in die Nikolaikirche nach Jüterbog. Das musikalische Gepäck umfasst die 3. Sinfonie von Jean Sibelius, ein selten aufgeführtes Werk, das einen Wendepunkt im Schaffen des Komponisten darstellt, und das Cello-Konzert von Edward Elgar, ein Meilenstein unter den Werken für Solo-Cello, das dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Solist ist der junge Cellist Daniel Möbius, im Sommer 2019 Absolvent des Musikgymnasiums „Carl Philipp Emanuel Bach“, mit dem das BBSO bereits 2017 den ersten Satz des Konzertes zur Aufführung brachte.

 Eintritt frei – Spenden am Ausgang erbeten

Chamber Orchestra and Choir – Konzert in der Nikolaikirche Jüterbog 06.Oktober 2019, 17 Uhr

Wir hatten die Ehre und das großartige Vergnügen nach dem Erntedankgottesdienst einen australischen Spitzenchor/ Orchester aus Sydney zu Gast zu haben.

Musik hat seit der Gründung der Abbotsleigh Mädchenschule im Jahr 1885 einen hohen Stellenwert. Die Schule in Sydney genießt heute den Ruf als eine der Besten Einrichtungen Australiens, in Hinblick auf das Lernen und Aufführen von Kammermusik. So hat die Abbotsleigh Schule zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen, darunter den ersten Platz im internationalen Summa Cum Laude Youth Music Festival in Wien. In den letzten beiden Jahren wurde Abbotsleigh auch als die beste Schule des Staates ausgezeichnet.
Der Chor und das Kammerorchester sind bereits im Rathaus und in der berühmten Oper von Sydney aufgetreten. Ihre letzten internationalen Konzertreisen brachten sie nach England, Italien, Österreich und Deutschland, wo sie u.a. in der Canterbury Cathedral und in Notre Dame konzertiert haben.

Begeisternd die emotionale Tiefe

Klingende Romantik

Samstag, 15. Juni 2019, 20 Uhr St. Nikolaikirche Jüterbog
Daniel Clark, Orgel
Berliner Domkantorei Leitung: Domkantor Tobias Brommann
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Klingende Romantik Brahms, Mendelssohn, Rheinberger – einige der schönsten Werke für Chor stammen aus dem 19. Jahrhundert. In diese Zeit fällt die „Geburt“ der Rühlmann-Orgel in der Nikolaikirche Jüterbog (frisch restauriert!). In einer wunderbaren Symbiose präsentiert die Berliner Domkantorei romantische Musik für Chor und Orgel.

Neue Facebook-Seite

Neue Facebook-Seite

Seit einigen Tagen haben wir eine neue Facebookseite!

Unter @StNikolaiJueterbog finden sie schnell und einfach aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise.

Zudem haben wir auf Facebook nun auch ein eigenes Profil.

Kirchengemeinde StNikolai Jüterbog – falls sie sich mit uns befreunden wollen. 😉

Orthodoxe Gesänge und Volkslieder Moskauer Männerchor „Heiliger Wladimir“

Orthodoxe Gesänge und Volkslieder Moskauer Männerchor „Heiliger Wladimir“

Pressemitteilung

Wie in der Letzen 25 Jahren wird auch in dieser Adventszeit der Orthodoxe Moskauer Männerchor des „Heiligen Wladimir“ alle Zuhörer der Konzerte in diakonischen Einrichtungen und Kirchen mit dem tiefen Seelenleben ihrer liturgischen Gesänge und den von russischer Mentalität geprägten Volksliedern beschenken. Die acht exzellenten Männerstimmen werden ihr umfangreiches Liedprogramm wie immer der Stimmung zwischen Ewigkeitssonntag und der Vorbereitung auf ihr Fest Christi Geburt anpassen. Dazu gehören selbstverständlich auch sentimental-romantische Klänge unserer Adventszeit.

Mittwoch, 28. November               10:30         Johanniter Jüterbog

Donnerstag, 29. November          10:30         AWO-Seniorenresidenz Jüterbog

15:00         Seniorenwohnpark Treuenbrietzen

Samstag, 1. Dezember                 19:30         Liebfrauen-Kirche Jüterbog

Fahrradtour nach Feldheim

Fahrradtour nach Feldheim

Fahrradtour nach Feldheim

Die regionale kirchliche Umweltgruppe Jüterbog lädt am 1.September zu einer Fahrradtour nach Feldheim ein. Wir wollen das energieautarke Dorf bei Treuenbrietzen besichtigen. Eine Führung ist geplant. Der Ort Feldheim hat es geschafft, sich zu 100% mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen, z. B. spart das Dorf jährlich 259.000 Liter Heizöl durch die eigenständige Wärmeversorgung. Kommen Sie mit und erleben Sie, was mit menschlicher Energie und Hartnäckigkeit an autarker Energieversorgung möglich ist!

Wir starten um 10.00 Uhr am Gemeindezentrum Planeberg 71 in Jüterbog. Bitte bringen Sie etwas für das gemeinsame Picknick mit.

 

 

Wiederinbetriebnahme der ältesten Orgel Brandenburgs in der Nikolaikirche

Wiederinbetriebnahme der ältesten Orgel Brandenburgs in der Nikolaikirche

Ein einzigartiges Instrument erklingt wieder

Nach mehr als ein Jahr andauernder Restaurierung kann Brandenburgs älteste noch erhaltene Orgel Brandenburgs in Jüterbog wieder in Gebrauch genommen werden.

Am Samstag, den 1. September um 19 Uhr wird mit einem festlichen Konzert ein besonderes Instrument wieder in Gebrauch genommen: das 1657 vom Orgelbauer Christoph Werner errichtete Orgelpositiv in der St. Nikolaikirche Jüterbog. Es befindet sich direkt im Altarraum, denn das kleine Instrument mit fünf Registern war ursprünglich nur für den liturgischen Gebrauch bestimmt. Heute stellt die kleine Orgel eine Rarität dar. Nach Expertenmeinung ist es das älteste, noch erhaltene Instrument seiner Art im Land Brandenburg.

Es durchlebte alle Umbrüche der Musikgeschichte mit ihren Spuren über Renaissance, Barock, Klassik bis hin zur Romantik. Die jeweiligen Umbauten entsprachen zwar dem Zeitgeist, schadeten aber dem wertvollen Instrument. In der nun zu Ende gegangenen, aufwendigen Restaurierung durch die Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke gelang es, den klanglichen Originalzustand wiederherzustellen. Es handelt sich dabei um die sogenannte mitteltönige Stimmung, wie sie so sonst in keiner anderen Orgel in Brandenburg anzutreffen ist.

Möglich machten dies auch zahlreiche Privatspenden und Fördermittel aus dem Bundesprogramm für national bedeutsame Orgeln. Jüterbog kann damit wieder eine und in dieser räumlichen Dichte einzigartige Orgellandschaft vorweisen.

Mit dem Konzert am 1. September soll all denen, die das Projekt unterstützt haben, gedankt werden. Musikalisch dazu beitragen werden Organist Leonard Sanderman (Großbritannien) und der Kammerchor „Samuel-Scheidt-Ensemble“ unter Leitung von Kreiskantor und Kirchenmusikdirekter Peter-Michael Seifried.