Präsentationsgottesdienst von Pfarrer Tileman Wiarda am 2. Februar 2019

Präsentationsgottesdienst von Pfarrer Tileman Wiarda am 2. Februar 2019

Pfarrer Tileman Wiarda, ein Mann der kräftigen, klaren Worte, hielt am 2. Februar 2019 seinen Vorstellungsgottesdienst – zentral in Jüterbog. Temperaturbedingt nicht in der St. Nikolaikirche, sondern im gut gefüllten Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Jüterbog. Mit dem Präsentationsgottesdienst wollte sich der Bewerber, seit einem halben Jahr hier durch Vertretungsdienste für Pfarrerin Ramona Rohnstock bestens bekannt, der Gemeinde vorstellen. Das ist ihm gelungen, ein guter Predigttext an diesem 5. Sonntag vor Beginn der Passionszeit: Kindergottesdienst, Abendmahl (mit Traubensaft, auch für Kinder), Worte zum Zuhören, ein temperamentvoller Kreiskantor Peter-Michael Seifried, der vorneweg mit den Gemeindemitgliedern Lieder auffrischte und den Gottesdienst am Flügel begleitete. Unter den Gästen Superintendentin Kathrin Rudolph, Pfarrkollegen und Gemeindekirchenratsmitglieder. Das anschließende Kaffeetrinken rundete diesen guten Vormittag ab. Für Begegnungen, Fragen und Kleingebäck blieb Zeit und mancher gern, was sich als ein „HERZLICHES WILLKOMMEN LIEBER PFARRER WIARDA, IHNEN UND IHRER FAMILIE“ interpretieren lässt.
Andrea G. Fichtmüller, Jüterbog, GKR-Mitglied

30 Jahre Mauerfall – Veranstaltungsreihe der St. Nikolaigemeinde Jüterbog

30 Jahre Mauerfall – Veranstaltungsreihe der St. Nikolaigemeinde Jüterbog

Jüterbog 14.01.2019, 19.00 Uhr – Gemeindezentrum

 

2019 jährt sich der Mauerfall zum 30ten Mal. Dies will die Jüterboger Kirchengemeinde St. Nikolai zum Anlass nehmen, sich in drei Veranstaltungen dem Gedenken und der Bedeutung für die Zukunft zu widmen.

Den Auftakt macht am 14.01.2019 um 19.00 Uhr die Veranstaltung
Leipzig- Wir sind das Volk

Die Montagsdemonstrationen in Leipzig ab dem September 1989 waren ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Mauerfall. Wichtig war es aber auch, dass es gelang, Bildberichte über die Demonstrationen in den Westen zu schmuggeln, um der Behauptung der DDR-Regierung entgegen zu wirken, es handele sich bei den Demonstranten um gewaltbereite „Rabauken“. Siegbert Schefke, in Friedens- und Umweltbewegung engagiert, hatte bereits Dokumentarfilme über den baulichen Zustand einiger Städte der DDR gedreht und in die BRD geschmuggelt. Am 9.10.1989 filmte er illegal die Demonstration in Leipzig. Wir zeigen die Originalaufnahmen und Herr Schefke berichtet darüber, wie er dafür im Dunkeln einen Kirchturm erklimmen musste und wie die Aufnahmen entstanden. Mit diskutieren wird auch Christoph Gutsche, Pfarrer und Teilnehmer der Montagsdemonstrationen in Leipzig. Von ihm wollen wir hören, was ihn damals zu den Demonstrationen bewogen hat und wie er heute zu ihnen steht. Im zweiten Teil soll es dann um Chemnitz gehen. Siegbert Schefke war dort, als es zu den Hetzjagden kam. Ob der Begriff angemessen ist und ob etwa Pegida den Anspruch zu Recht erheben kann, in der Tradition des „Wir sind das Volk“ zu stehen, wollen wir auf dem Podium und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Clemens Neumann aus dem Gemeindekirchenrat.

Weiter gehen soll es am 02.03.2019, 10.00 Uhr mit dem
Zeitzeugengespräch

Wir wollen aus dem Erinnerungsschatz unserer Jüterboger Bürgerinnen und Bürger schöpfen. Bereits im Vorfeld laden wir dazu ein, Geschichten und Fotos aus Jüterbog und Umgebung von vor 30 Jahren an nikolai-gemeinde@web.de zu übersenden. Diese und andere sollen am 2.3. miteinander geteilt werden.

Schließen soll die Reihe am 25.03.2019, 19.00 Uhr mit dem
Runden Tisch Jüterbog

Unter Leitung von Pfarrer Tileman Wiarda soll diskutiert werden, ob wir in Jüterbog, in Brandenburg oder gar in Deutschland neue Runde Tische brauchen, um den Regierenden die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nahe zu bringen.

Alle Veranstaltungen finden im Gemeindezentrum Nikolai, Planeberg 71, 14913 Jüterbog statt.

Über Siegbert Schefke können nähere Informationen unter www.siegbert-schefke.de gefunden werden.

Christoph Gutsche ist Pfarrer der Ev.-Luth. Peter-Pauls-Kirchengemeinde in Coswig und Bruder des langjährigen Jüterboger Pfarrers Bernhard Gutsche (http://www.ev-kirche-coswig.de/Mitarbeiter.124.html)

Tileman Wiarda ist Pfarrer der Gemeinde Kloster Zinna und während der Vakanzzeit fungiert er als geschäftsführender Pfarrer in Jüterbog.

Die Auftaktveranstaltung wird Clemens Neumann moderieren, er ist Justitiar des Bundesrates, Mitglied des Gemeindekirchenrates und hatte bereits 2016 eine Veranstaltung mit Roland Jahn und Angela Marquard in Jüterbog organisiert und moderiert.

Orthodoxe Gesänge und Volkslieder Moskauer Männerchor „Heiliger Wladimir“

Orthodoxe Gesänge und Volkslieder Moskauer Männerchor „Heiliger Wladimir“

Pressemitteilung

Wie in der Letzen 25 Jahren wird auch in dieser Adventszeit der Orthodoxe Moskauer Männerchor des „Heiligen Wladimir“ alle Zuhörer der Konzerte in diakonischen Einrichtungen und Kirchen mit dem tiefen Seelenleben ihrer liturgischen Gesänge und den von russischer Mentalität geprägten Volksliedern beschenken. Die acht exzellenten Männerstimmen werden ihr umfangreiches Liedprogramm wie immer der Stimmung zwischen Ewigkeitssonntag und der Vorbereitung auf ihr Fest Christi Geburt anpassen. Dazu gehören selbstverständlich auch sentimental-romantische Klänge unserer Adventszeit.

Mittwoch, 28. November               10:30         Johanniter Jüterbog

Donnerstag, 29. November          10:30         AWO-Seniorenresidenz Jüterbog

15:00         Seniorenwohnpark Treuenbrietzen

Samstag, 1. Dezember                 19:30         Liebfrauen-Kirche Jüterbog

Fahrradtour nach Feldheim

Fahrradtour nach Feldheim

Fahrradtour nach Feldheim

Die regionale kirchliche Umweltgruppe Jüterbog lädt am 1.September zu einer Fahrradtour nach Feldheim ein. Wir wollen das energieautarke Dorf bei Treuenbrietzen besichtigen. Eine Führung ist geplant. Der Ort Feldheim hat es geschafft, sich zu 100% mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen, z. B. spart das Dorf jährlich 259.000 Liter Heizöl durch die eigenständige Wärmeversorgung. Kommen Sie mit und erleben Sie, was mit menschlicher Energie und Hartnäckigkeit an autarker Energieversorgung möglich ist!

Wir starten um 10.00 Uhr am Gemeindezentrum Planeberg 71 in Jüterbog. Bitte bringen Sie etwas für das gemeinsame Picknick mit.

 

 

Wiederinbetriebnahme der ältesten Orgel Brandenburgs in der Nikolaikirche

Wiederinbetriebnahme der ältesten Orgel Brandenburgs in der Nikolaikirche

Ein einzigartiges Instrument erklingt wieder

Nach mehr als ein Jahr andauernder Restaurierung kann Brandenburgs älteste noch erhaltene Orgel Brandenburgs in Jüterbog wieder in Gebrauch genommen werden.

Am Samstag, den 1. September um 19 Uhr wird mit einem festlichen Konzert ein besonderes Instrument wieder in Gebrauch genommen: das 1657 vom Orgelbauer Christoph Werner errichtete Orgelpositiv in der St. Nikolaikirche Jüterbog. Es befindet sich direkt im Altarraum, denn das kleine Instrument mit fünf Registern war ursprünglich nur für den liturgischen Gebrauch bestimmt. Heute stellt die kleine Orgel eine Rarität dar. Nach Expertenmeinung ist es das älteste, noch erhaltene Instrument seiner Art im Land Brandenburg.

Es durchlebte alle Umbrüche der Musikgeschichte mit ihren Spuren über Renaissance, Barock, Klassik bis hin zur Romantik. Die jeweiligen Umbauten entsprachen zwar dem Zeitgeist, schadeten aber dem wertvollen Instrument. In der nun zu Ende gegangenen, aufwendigen Restaurierung durch die Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke gelang es, den klanglichen Originalzustand wiederherzustellen. Es handelt sich dabei um die sogenannte mitteltönige Stimmung, wie sie so sonst in keiner anderen Orgel in Brandenburg anzutreffen ist.

Möglich machten dies auch zahlreiche Privatspenden und Fördermittel aus dem Bundesprogramm für national bedeutsame Orgeln. Jüterbog kann damit wieder eine und in dieser räumlichen Dichte einzigartige Orgellandschaft vorweisen.

Mit dem Konzert am 1. September soll all denen, die das Projekt unterstützt haben, gedankt werden. Musikalisch dazu beitragen werden Organist Leonard Sanderman (Großbritannien) und der Kammerchor „Samuel-Scheidt-Ensemble“ unter Leitung von Kreiskantor und Kirchenmusikdirekter Peter-Michael Seifried.

 

4. Sommerfest der Begegnung am 25. August ab 14 Uhr

4. Sommerfest der Begegnung am 25. August ab 14 Uhr

Zum 4. Mal veranstaltet die „Flüchtlingshilfe Jüterbog“ am 25.8.

ein Sommerfest der Begegnung zwischen alten und neuen Nachbarn in Jüterbog,

zwischen Menschen, die hier schon lange wohnen und denen, die hier

Zuflucht gesucht haben. Begegnung ist das Schlüsselwort für eine gutes

Miteinander. Ein vielfältiges Programm u.a. mit dem beliebten Percussion-Ensemble

„Trommelfieber“ von der Kreismusikschule und Tanz der „Fläming Da(h)men & Herren“

lädt Kinder und Erwachsene ein. Auch werden diverse sportliche und kreative Aktivitäten

angeboten. Für das leibliche Wohl sorgt  ein buntes

internationales Büfett.  Über mitgebrachte Kuchen oder Salate freuen sich die

Veranstalter.

Mitteilung des GKR nach Gespräch mit Raue: Kirchtürme wieder geöffnet

Mitteilung des GKR nach Gespräch mit Raue: Kirchtürme wieder geöffnet

Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai Jüterbog nimmt mit
Respekt zur Kenntnis, dass Herr Bürgermeister Arne Raue die Rechtslage in der Diskussion um das
Nichtanzeigen von Frau Falk bei ihr zu Ohren gekommenen Straftaten anerkennt und in seiner
Erklärung der Behauptung entgegentritt, dass Frau Falk hier eine Straftat unterstellt werden
könne.
Der Gemeindekirchenrat ist dankbar, nun das Zeichen der Turmschließung zurücknehmen zu
können und beschließt umgehend die Kirchtürme für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu
machen.
Der Gemeindekirchenrat bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Lösung in diesem Konflikt
das Klima in Jüterbog nachhaltig verändert, dass behutsam mit Urteilen über andere umgegangen
wird, dass Gäste und neue Nachbarn in unserer Stadt ein tolerantes, weltoffenes und
gemeinschaftliches Miteinander erleben.
Er würdigt das große Engagement der Flüchtlingshilfe und hofft, dass das persönliche Gespräch
zwischen Kirche und Bürgermeister eine gute Basis für eine künftig gute Zusammenarbeit in der
Flüchtlingsfrage ist.

Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai Jüterbog