Feierliche Verabschiedung von Pfarrer Bernhard Gutsche

Nicht nur die Zahl der vielen Gottesdienstbesucher zum 2. Advent verdeutlichte die Beliebtheit von Pfarrer Bernhard Gutsche, sondern auch, dass sie zunächst zwei, dann drei weitere Stunden in der „naturtemperierten“ Nikolaikirche ausharrten. Adventare – Ankunft des Heilands und, so sprach der Theologe, sein eigener Abschied, das passe schon zusammen. Und viele waren zu diesem Abschied gekommen, der, nach feierlichem Einmarsch mit Gemeindekirchenräten, Pfarrkollegen und Vorgesetzten, mit festlicher Umrahmung Dank Bläsern, Chor und Meister Seifried, zu Grußworten überging, zu Anekdoten, zu einer reich geschmückten Kaffeetafel, die Guinessbuch verdächtig lang war – um alle mit Kuchen, Brot und heißer Suppe zu verköstigen. Die Sympathie für Pfarrer Bernhard Gutsche drückte sich in den Grußworten aus, in den vielen persönlichen Gespräche und … in der Ehrerbietung eines Ritterschlages: Pfarrer Gutsche darf sich nun scherzhaft „Bernhard von Nikolai“ nennen. Und er wird hoffentlich oft und viele Berliner von einem Ausflug aufs Land nach Teltow Fläming überzeugen können. Wir wünschen ihm alles, alles Gute am neuen Wirkungskreis, der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Berlin Lichtenberg.

Andrea Fichtmüller, Gemeindekirchenrat Kloster Zinna