„To go“ mit dem eigenen Becher

Der beliebte Kaffee to go ist überall zu haben: auf dem Weg zur Arbeit oder beim Bummel zwischendurch. Jährlich landen dadurch aber rund 6,4 Milliarden Papp- oder Plastikbecher im Müll. Das hat laut »feelgreen« die Ver – braucherzentrale Hamburg ausgerechnet. »Die damit verbundene Um welt – belastung durch die Herstellung und Ent sorgung findet bisher kaum Be ach – tung«, sagt Dirk Petersen, der Umwelt – experte der Verbraucher zen trale. Die Produktion eines Bechers verursache 110 Gramm CO2. Das summiere sich pro Person und Jahr auf 40 Kilogramm. Aus diesem Grund laufen Aktionen ge – gen diese riesige Abfallflut mit dem Einweg-Becher. Alternativen zu den Papptassen sind Mehrwegbecher. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die Verkäufer bei Fragen danach oder wenn Sie Ihren eigenen Unterwegs-Becher hinreichen irritiert gucken. Ich versuche nun immer, einen Wärmeplastikbecher mitzunehmen. Mitlerweile werden diese ja als To-go-Thermobecher überall verkauft. Dass es auf diese Weise geht, habe ich unlängst in Stuttgart erlebt: ein Kaffee haus vertrieb gleich mehrere Versionen dieser Wärmehaltebecher. Und auf Nachfrage bestätigte mir der Verkäufer, dass in den mitgebrachten Becher auch selbstverständlich eingeschenkt wird.

Andrea Fichtmüller